ÜBER UNS: DIE STIFTUNG NIEDERSACHSEN
Die Stiftung Niedersachsen wurde 1986 vom Land Niedersachsen gegründet und hat ihren Sitz in Hannover. Sie hat die Aufgabe, Kultur, Kunst, Bildung und Wissenschaft zu fördern. Die Stiftung unterstützt und ermöglicht kulturelle Projekte aus allen künstlerischen Feldern – Musik, Bildende Kunst, Literatur, Fotografie, Theater und Tanz. Und die Stiftung realisiert eigene Programme, wie z. B. den Internationalen Violin-Wettbewerb Hannover, das Literatur Labor Wolfenbüttel für schreib- und Literatur interessierte Jugendliche (www.lilawo.de) oder das Stadterkundungsprojekt Communauten für Kinder und Jugendliche.
Ziel des Communauten-Programms ist es, das Interesse der Kinder und Jugendlichen an der eigenen Stadt zu wecken und ihnen Wissenswertes dazu zu vermitteln. Sie sollen sich jedoch nicht nur faktisches Wissen merken, sondern darin bestärkt und unterstützt werden, ihre eigenen, altersgemäßen Fragen zu stellen und Vermittlungsformen „in eigener Sache“ zu entwickeln. Dabei können die jungen Stadtforscher auch auf die Hilfe von Erwachsenen, beispielsweise von Lehrern, Studenten, Kunst- und Museumspädagogen oder erfahrenen Stadtführern zurückgreifen.
Das Communauten-Programm wurde im Schuljahr 2008 / 2009 in Emden, Meppen, Oldenburg, Osnabrück und Papenburg mit fast 100 Kindern und Jugendlichen im Alter zwischen 9 und 18 Jahren erstmalig durchgeführt. Ministerpräsident David McAllister ist Schirmherr des Programms.
HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN
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Woher kommt der Name "COMMUNAUTEN" und was bedeutet er? Der Name drückt aus, was in den Projekten passiert, denn seine beiden Wortteile „Commu-“ und „-nauten“ erinnern an Worte wie „die Kommune“ (= die Stadt oder Gemeinde), das „Kommunizieren“ (= sprechen) oder auch an das englische Wort „Community“ (= Gemeinschaft). Der Wortteil „-nauten“ ist auch in den Wörtern Austro-nauten oder Kosmo-nauten enthalten und weist darauf hin, dass bei den Communauten viel entdeckt und erforscht wird. |
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Wie kann ich an aktuelle Informationen zu den Communauten-Projekten kommen? Aktuelle Informationen und Neuigkeiten rund um die Projekte geben wir gerne per Email oder Telefon Auskunft. Die Blogs der einzelnen Projekten verraten auch schon Einiges... |
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Wie kann ich ein Communaut werden? Communaut kannst Du werden, in dem Du Dich zum Beispiel einer Communauten-Gruppe anschließt, die es in Deiner Stadt vielleicht schon gibt. Schau doch mal auf dieser Internetseite. |
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Können sich auch andere Projekte bei der Stiftung für das Communauten-Programm bewerben? Das Communauten-Programm fand in den Jahren 2008 / 2009 das erste Mal in fünf niedersächsischen Städten statt. Für 2010 / 2011 sind es wieder fünf Projekte in anderen Städten Niedersachsens. Eine Neuausschreibung läuft bis zum, 29. April 2011. Aktuelle Informationen dazu finden Sie auf dieser Internetseite unter „Ausschreibung“ oder direkt per Email. |
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Was macht ein Communaut? Ein Communaut interessiert sich für seine eigene Stadt. Er oder sie geht also auf Entdeckungstour, beschafft sich zum Beispiel aus der Stadtbibliothek oder dem Internet Informationen zur eigenen Stadt. Und dann überlegt der Communaut wie er sein ganzes Wissen an andere Kinder weitergeben kann. Er entwickelt also eine Stadtführung oder einen Flyer oder ein Spiel oder ... oder ... |
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Kann man als Communaut seine eigene Stadtführung entwickeln? Ja, sehr gerne sogar. Es muss keine „klassische Stadtführung“ entwickelt werden. Als Communaut hast Du viele Möglichkeiten. Du kannst zum Beispiel ein Stadtspiel erfinden und basteln oder eine Stadtführung als mp3 und Audioguide aufnehmen. Die Projekte auf dieser Internetseite zeigen ganz unterschiedliche Möglichkeiten, wie man andere Kinder und Jugendliche durch die eigene Stadt „führen“ kann – spannend, lustig und abwechslungsreich. |
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Was ist Ziel des Communauten-Projekts? Die Stiftung will das Interesse von Kindern und Jugendlichen an der eigenen Stadt wecken. Sie sollen sich mit einer von ihnen gewählten Thematik, einem bestimmten Ort oder spezifischen Zeitgeschehen in der eigenen Stadt auseinandersetzen. Sie sollen sich jedoch nicht nur faktisches Wissen merken, sondern darin bestärkt und unterstützt werden, ihre selbst entwickelten, altersgemäßen Fragen zu stellen und Vermittlungsformen „in eigener Sache“ zu entwickeln. Das Wissen von der eigenen Heimatstadt mit ihrer historischen, kunstgeschichtlichen und sozialen Entwicklung macht diese lebendig und interessant und fördert eine individuelle Beziehung der Kinder zu „ihrer“ Stadt. |
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Können die Communauten verschiedene Formen einer Stadtführung entwickeln? Ja, sehr gerne sogar. Es muss nicht immer eine „klassische“ Stadtführung entwickelt werden. Gerade der Einsatz von kreativen oder künstlerischen Mitteln wie Bildende Kunst oder Theater macht nicht nur die Vermittlung an andere Kinder viel interessanter, sondern erleichtert häufig die eigene Auseinandersetzung mit einem Thema. Auch der Einsatz von digitalen Medien ist gewünscht und oft hilfreich. |
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Werden die Communauten von Erwachsenen unterstützt? Ja, die Projekte werden immer durch einen Erwachsenen begleitet und koordiniert. Die „auszubildenden“ jungen Stadtführer können und sollen auf die Hilfe von erwachsenen Experten, beispielsweise von Lehrern, Studenten, Kunst- und Museumspädagogen oder erfahrenen Stadtführern zurückgreifen. |
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Was macht die Stiftung Niedersachsen? Die Stiftung Niedersachsen unterstützt und fördert kulturelle Projekt – also zum Beispiel Theateraufführungen, Ausstellungen in Museen oder Kunstvereinen, Musikfestivals oder wissenschaftliche Veranstaltungen in Universitäten – in ganz Niedersachsen. Die Stiftung Niedersachsen führt aber auch selbst verschiedene Kulturveranstaltungen durch. Zum Beispiel veranstaltet sie alle drei Jahre einen Wettbewerb für die besten jungen Geiger der Welt, den Internationalen Violinwettbewerb Hannover. |
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Wie kann ich an das Handbuch kommen? Das Handbuch stellt die fünf Projekte aus dem Förderzeitraum 2008 / 2009 einzeln vor. Es ist durch einen erziehungswissenschaftlichen Text ergänzt. Gegen eine Schutzgebühr von 5 € kann es bei der Stiftung Niedersachsen bestellt werden (E-Mail: info@stnds.de) werden. |

